Dienstag, 15. September 2009

Uncharted Teil 2 :

Teil 2 :

Nach einigen Stunden Spielzeit habe ich denke ich das meiste von den drei Maps gesehen und kann ein bisschen tiefer in die Details eingehen


Gameplay:

Man hüpft, rollt, klettern und duckt sich durch jede Map. Sucht Deckung hinter jedem noch so kleinen Stein, lukt knapp um die Ecke und schießt mit seiner aktuellen Waffe auf alles was sich bewegt. Das klettern auch gefährlich seien kann für diejenigen die gerade nicht am klettern sind, erlebte ich auch relativ schnell. Ich rannte über eine Art Loch im Boden auf dem Weg zur nächsten Mauer um in Deckung zu gehen, doch dazu kam es nicht. Als ich an der Kante des Loches war, griff plötzlich ein Arm aus diesem heraus, ergriff mein Bein und zog mich herunter in den Abgrund. Da war wohl einer schlauer als ich und hat sich an die Klippe gehängt und nur gewartet das ich vorbei komme, nagut beim nächsten mal lauf ich da nicht her. All das sind kleine Feinheiten die einem ein ganz besonderen Multiplayer-Gefühl geben.

Generell klettert man wieder an den unmöglichsten Stellen durch das Level ähnlich wie schon in Uncharted wo das Klettern eine große Rolle übernommen hat, kommt man so auch im Multiplayer zu schönen Sniper-Spots.

Das das ganze dann aber mehr in die Arcade-Richtung geht, merkt man wenn man sich mal die HP der Einzelnen vor Augen führt. Es reichen nicht 2-3 gezielte Schüsse wie bei CoD 4, sondern man muss entweder den Kopf treffen, oder einige Schüsse auf den Körper bringen. Ersteres ist gar nicht mal so einfach, da die Schüsse wirklich extrem weit streuen, wenn man nicht im Zoom-Modus schießt. Schießt man aus einer Deckung, ohne seinen Kopf hinter selbiger hervorzutuen, gleicht das Feuer aus einer AK einem von 5 Schrotflinten bzw. deren Radien, aber es sieht verdammt schön aus.

Jedes Team startet auf einer Seite der Map anfangs, stirbt man so muss man 10 Sekunden warten bevor man in der Nähe der Teammates wieder spawnt, was natürlich ein Spawncamping verhindert, aber auch nicht sonderlich neu ist.

Für jeden Abschuss gibt es Geld, 250$. Aber dabei ist nicht jeder Kill gleich. Schafft man es zum Beispiel einen Gegner durch die Explosion seiner Granate einen Abgrund herunterzubefördern, gibts 500$ statt eben 250$. Oder man vermöbelt einen Gegner im Nahkampf, erzielt einen Kopfschuss oder hilft einem Freund in letzter Sekunde.

Am Ende der Runde, wird das Geld als Erfahrung genommen und man steigt in seinem Online-Level was im Shop mehr freischaltet.


Shop:

Das motivierende ist einfach, dass man seinen Char individualisieren kann und ihn mit verschiedenen Fertigkeiten upgraden kann. Im Hauptmenü des Multiplayers, kann man diesen "Laden" wie er heißt finden und verschiedenes upgraden.

Natürlich kann man sich neue Waffen zulegen wenn man genug Cash bzw. das nötige Level hat.

Oder man verbessert Zielgenauigkeit aus der Hüfte, sein Bewegungstempo, seine Munition, sein Magazin, seine Nachladegeschwindigkeit oder die Munition die man bei den Gegner plündert.

Desweiteren gibt es verschiedene Emotes zu kaufen sowie Klamotten für seinen Char.



Maps:

In der "Closed-Demo" gibt es 3 verschiedene Maps mit unterschiedlichen Settings und interaktiven Möglichkeiten.

Eisberg - Spielt wie der Name schon vermuten lässt auf einem Eisberg, mit komischen atztekenhaften Gebilden, Höhlen und Mauern. Die Map ist sehr symetrisch aufgebaut so gibt es 2 Ebenen. Durch klettern wechselt man diese oder durch 2 Treppen die den äußeren Rand der Map bilden und sie wie ein Oval umrunden.


Stadt - Hmm, was könnte das wohl seien? Stimmt, eine Stadt im südamerikanischen Stile mit vielen Häusern um einen zentralen Platz mit einer großen Statue. Hier kann man besonders gut klettern und von einer Hauswand zum Vorsprung springen, um so auf den Balkonen der Häuser einen schönen Überblick über den gesamtem Platz zu haben.


"China-Town" - Wie genau die Map heißt, weiß ich nichtmehr. Auf jedenfall ist das Setting nah am asiatischen angesiedelt und dementsprechend verdreckt und sehr verwinkelt. Im Gegensatz zu den anderen zweien nicht wirklich besonders wie ich finde.


Fazit (Multiplayer):

Unglaublich was "Naughty Dog"da hingelegt hat in Sachen Multiplayer, man kann es nicht wirklich beschreiben man muss es einfach spielen. Sollte der Singleplayer nur halb so gut werden, wie der Multiplayer, so wird der 16. Oktober für jeden Playstation 3 Besitzer ein Fest. Die Grafik wird natürlich nochmal eine Ecke interessanter im Singleplayer durch die ganzen gescripteten Events und großen abwechslungsreichen Maps. Und Uncharted 2 macht genau das wet, was sie im Teil 1 versäumt haben. Sie reichen einen grandiosen Multiplayer-Modus der dazu führt das man das Spiel auch nach zweifachen Durchspielen immer mal wieder reinlegt wenn man Lust auf einen actionreichen und tollen Multiplayer Fight hat.


BTW: Wie kann man eigentlich ohne abzufilmen das Gameplay aufnehmen?


Bis zum 16. Oktober und dem Singleplayer-Report.

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